Wie ARD und ZDF unsere Programmbeschwerden beerdigen.
"Tausende Beanstandungen empörter Bürger erreichen jedes Jahr den ÖRR. Doch nur eine einzige Beschwerde (!) war 2025 in den Rundfunkräten der ARD erfolgreich. Eine Aufsicht, die praktisch nie einschreitet, ist keine.
Wer einen Fehler bei ARD oder ZDF entdeckt, darf sich beschweren. Auf dem Papier klingt das nach demokratischer Kontrolle durch die Zuschauer. In der Praxis beginnt damit ein bürokratisches Verfahren, das die Beschwerden aufteilt, zusammenfasst, filtert, weiterleitet – und am Ende fast immer abweist.
Wie verworren, intransparent und am Ende selbstherrlich die Öffentlich-Rechtlichen mit Beschwerden umgehen, haben gerade die Medienjournalisten Stefan Fries von „Übermedien“ und Timo Rieg von „Telepolis“ eindrucksvoll dargestellt.
Selbstprüfung und Selbstentlastung
Eine verärgerte E-Mail ist noch keine förmliche Programmbeschwerde. Der Zuschauer muss darlegen, gegen welchen Programmgrundsatz ein Beitrag verstoßen haben soll – etwa gegen Sachlichkeit, Wahrheit, Menschenwürde oder journalistische Sorgfalt. ..."
Ein Bericht von TICHYS EINBLICK






