Hamburg rationiert Strom
– Energiewende führt zu Verteilungskampf.
"In Hamburg entscheidet künftig der staatliche Netzbetreiber, welcher Großverbraucher wie viel Stromanschluss erhält. Bei einer Nachfrage von über 1,5 Megavoltampere wird die Kapazität per „Repartierungsverfahren“ zugeteilt. Grund ist der massive Engpass durch Energiewende, Rechenzentren, E-Mobilität und Wasserstoffprojekte.
Der Netzausbau wurde über Jahre verschleppt, obwohl die Nachfrage explodiert. Statt „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ regiert nun der Staat die Verteilung. Kritiker sprechen von einer Rückkehr zur zentralen Planwirtschaft.
Hamburg steht exemplarisch für das Scheitern der deutschen Energiepolitik. Anstatt auf Markt und Ausbau zu setzen, wird Strom künstlich verknappt und bürokratisch bewirtschaftet. Die Folge sind Investitionsstopps und Standortnachteile für die Industrie.






