Bosch-Gesamtbetriebsrats-Vorsitzender
rechnet gnadenlos mit Auto- und Energiepolitik ab.
„In einem voraufgezeichneten Grußwort für den Internationalen Motorenkongress im Kongresshaus Baden-Baden hat der Gesamtbetriebsratsvorsitzende für den Bereich Mobility bei Bosch, Frank Sell, scharfe Kritik an der Auto- und Energiepolitik in Deutschland und Europa geübt.
Das aktuelle Vorgehen sei „totaler Unsinn“. Sell ist auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats des Konzerns. (…)
Erhebliche ökonomische Risiken“ sieht Sell gerade in „den neuen Technologien“ wie autonomem Fahren und Elektromobilität. Diese lieferten kaum Gewinn. „Das Geld für die Zukunft“ werde mit dem Verbrenner verdient. (…)
Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen stehe man vor „wahnsinnig vielen Insolvenzen“. Diese seien aber „wichtige Player in unserer Autoindustrie“. Ganze Produktionsfirmen müssten komplett umgestellt werden. Die Idee „one size fits all“ mit Modellverboten ab dem 31.12.2034 sei „politisch ein absoluter Irrsinn“.“ …“






