"Am 9. Januar 2026 haben die EU-Mitgliedstaaten mehrheitlich
für das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur-Block gestimmt.
Was bedeutet das für unsere Bauern?
Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (u.a. Brasilien, Argentinien) soll Zölle senken und Handel erleichtern. Klingt nach Fortschritt – hat aber eine Kehrseite.
Viele landwirtschaftliche Produkte aus Südamerika können deutlich günstiger produziert werden. Dort gelten oft niedrigere Umwelt-, Tier- und Sozialstandards. Europäische Bauern hingegen müssen strenge Auflagen erfüllen – was die Produktion teurer macht.
Das Ergebnis: Mehr Importdruck, sinkende Preise, wachsende Konkurrenz. Besonders betroffen wären kleine und mittlere Höfe. Sie können Preiskämpfe kaum auffangen. Große Betriebe oder Agrarkonzerne überleben eher.
Profiteure des Abkommens sind vor allem Industrie und Exportwirtschaft.
Die Kosten tragen häufig jene, die unsere Lebensmittel erzeugen."






