Mehr als die Hälfte aller Bootsmigranten
in Italien kamen mit deutschen NGOs.

"Italien verschärft den Streit mit Deutschland um sogenannte Sekundärmigranten. Das Innenministerium in Rom legt neue Zahlen vor und macht klar: Erst wenn Berlin Italien entschädigt, könne man über die Rücknahme jener Migranten verhandeln, die nach dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem eigentlich nach Italien gehören.

Seit Giorgia Meloni im Oktober 2022 die Regierung übernommen hat, erreichten laut Frankfurter Allgemeine Zeitung rund 42.300 Menschen italienische Häfen an Bord privater Rettungsschiffe. Mehr als die Hälfte davon, etwa 22.500, kamen mit Schiffen deutscher Hilfsorganisationen. Weitere 4.500 landeten mit Schiffen aus anderen europäischen Staaten, die unter deutscher Flagge fuhren. Zusammen macht das fast zwei Drittel aller Ankünfte auf privaten NGO-Schiffen. Italienische Organisationen brachten in dem Zeitraum knapp 4.700 Menschen an Land, spanische gut 5.600. Die Zahlen reichen bis Juli 2026.

Ein Bericht von NIUS.DE


 

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