Als Kai Wegner politischen Selbstmord beging

„Anderthalb Tage, nachdem Teile Berlins unter dem schlimmsten Blackout seit dem Zweiten Weltkrieg leiden, wollte Kai Wegner den Anschlag auf die Stromversorgung nur „inakzeptabel“ nennen.

Am Abend raffte er sich dann in einer RBB-Sondersendung doch zu dem Satz auf: „Das ist schon Terrorismus.“ (…)

Den ersten Tag war Wegner, der sich im Herbst den Abgeordnetenhauswahlen stellen muß, komplett abgetaucht. Zehn Stunden nach der Tat meldete er sich zwischendurch mit abgenutzten Floskeln („enorme Belastung“) auf X. Auch da noch kein Wort zu der Eiseskälte, der die Betroffenen in ihren Wohnungen ausgesetzt sind. (…)

Das Trauerspiel wird im September beendet. In diesen Tagen hat er gezeigt, was für ein kleines Licht er ist – Wegner hat endgültig politischen Selbstmord begangen. Nach den Abgeordnetenhauswahlen im September darf er sich dann gern die ganze Woche und ganz ohne öffentliche Aufregung in seinem Privathaus einschließen.“ (…)“

Ein Bericht der JUNGEN FREIHEIT


 

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