Angebliche „Gerechtigkeitslücke“:
Wie Brüssel neue Steuerquellen erschließen will.
„Die EU-Kommission ist auf der Suche nach neuen Steuerquellen.
Bereits im vergangenen Jahr beauftragte Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu diesem Zweck das Center for Social and Economic Research (CASE) damit, eine Studie zum Potenzial von Substanzsteuern in der EU zu erstellen und so einen weiteren Pflock in die immer breitere europäische Steuerdebatte einzuschlagen. (…)
Die Kernthese der CASE-Studie lautet: Das private Vermögen der Europäer sei überproportional stark gewachsen und konzentriere sich zunehmend in den Händen einiger weniger Haushalte. Die Studie beginnt ihren Vergleich mit der vermeintlich niedrigeren Besteuerung von Kapitalerträgen (…)
Die CASE-Studie korrespondiert sowohl zeitlich als auch inhaltlich auffallend mit der gegenwärtigen deutschen Debatte um das Ende des Ehegattensplittings, die Erhöhung der Erbschaftsteuer bei Firmenvermögen und die Wiedereinführung der Vermögensteuer.“ …“






