„Wir haben jahrelang gelogen“:
Ungarn legt öffentlich-rechtlichen Rundfunk still.

"Die neue Regierung in Budapest legt das staatliche Fernsehen still. Die Botschaft, die Zuschauer auf den Bildschirmen sahen, dürfte in die Mediengeschichte des Landes eingehen.

Das ungarische Staatsfernsehen hat sein Nachrichtenprogramm ausgesetzt. Auf einem schwarzen Bildschirm entschuldigt sich seither die neue Führung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für „jahrelange Falschberichterstattung“ unter der früheren Regierung von Viktor Orbán.

Um 16 Uhr am Dienstag stellte der Hauptkanal M1 des öffentlich-rechtlichen Senders MTVA seinen Sendebetrieb ein. Zeitgleich verstummte auch der Sender Kossuth Rádió. Auf den Bildschirmen erschien die Botschaft: „Die öffentlich-rechtlichen Medien dürfen nicht lügen. Wir bitten um Entschuldigung, dass wir dies dennoch über viele Jahre hinweg getan haben.“ Die gleiche Botschaft erscheint auf der Website des staatlichen Rundfunks. ..."

Ein Bericht der BERLINER ZEITUNG


 

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