Die Sache mit dem Völkerrecht: Was bei Russland ein
Problem ist, ist bei den USA keines – und umgekehrt.
"Die internationalen Reaktionen auf die Attacke Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran sind interessant.
Während eine New York Post schreibt, der Tod von Ajatollah Chamenei mache die Welt sofort zu einem «besseren Ort», warnen die Vorsitzenden der Alternative für Deutschland, Alice Weidel und Tino Chrupalla, die sonst durchaus Sympathien für US-Präsident Donald Trump geäussert haben, sie nähmen mit «grosser Sorge» von den Angriffen Kenntnis.
«Wir fordern alle Kriegsparteien zur unbedingten Zurückhaltung auf», so die beiden weiter. «Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen geschützt bleiben. Das Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht müssen uneingeschränkt eingehalten werden.»
Weiter fällt auf, auch bei Stellungnahmen in anderen Ländern wie der Schweiz, dass diejenigen, die beim Ukraine-Krieg eine Verletzung des Völkerrechts durch Russland beklagen, jetzt teilweise laut jubeln, wenn die USA und Israel ohne völkerrechtliche Legitimation einen Regierungswechsel im Iran anstreben. Umgekehrt appellieren heute jene ans Völkerrecht, die gestern noch lieber darüber hinwegschauten. ..."






