EU friert US-Handelsdeal ein.
Die Europäische Union stoppt vorerst die Ratifizierung ihres Handelsabkommens mit den USA.
"Die großen Fraktionen im Europäischen Parlament wollen die gesetzgeberische Arbeit an dem Deal am Montag aussetzen. Das berichten Bloomberg und andere US-Medien. Hintergrund sind die neuen weltweiten Zölle von US-Präsident Donald (...)
Es geht nicht um eine Kündigung, sondern um die Ratifizierung, also die formale Zustimmung des Parlaments. Ohne diese kann das Abkommen nicht in Kraft treten. Ursprünglich sollte es im März verabschiedet werden.
- 15 Prozent Zoll auf die meisten EU-Exporte in die USA
- Wegfall von Zöllen auf US-Industriegüter in die EU
- Weiterhin 50 Prozent US-Zoll auf Stahl und Aluminium aus der EU
Viele EU-Abgeordnete halten das Abkommen für einseitig. Die EU habe es akzeptiert, um einen offenen Handelskrieg mit Washington zu vermeiden. (...)
Für die exportabhängige deutsche Wirtschaft wäre eine weitere Eskalation hochsensibel. Die USA sind einer der wichtigsten Absatzmärkte. Besonders betroffen wären Autobauer, Maschinenbauer und die Chemiebranche. ..."






