Europa droht eine doppelte Diesel-
und Erdgas-Krise im Winter.
"Europa hat zu wenig Diesel und zu wenig Erdgas in den Speichern, kurz bevor der Winter kommt.
Die Gaspreise sind zwar etwas gesunken, liegen aber immer noch höher als erhofft. Die Importe von Flüssigerdgas blieben im Juli hinter den Erwartungen zurück, sodass die Speicher nur zu etwa 58 Prozent gefüllt sind – deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt.
Samantha Dart, Co-Leiterin der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs, erklärte: „Die europäischen Gasspeicher müssen noch aufholen, während die Versorgung mit Flüssigerdgas unsicher bleibt.“ … Europa muss deshalb schneller Gas einlagern, um bis Ende Oktober auf 67 Prozent zu kommen. Mehr Lieferungen aus Katar oder weniger Nachfrage aus Asien könnten helfen, aber fallende Preise könnten das Gas wieder nach Asien lenken.
Wenn die Lieferungen aus dem Nahen Osten nur langsam wieder anlaufen, könnten die Gaspreise im Dezember über 100 Euro steigen. Eine schnellere Öffnung der Straße von Hormus würde die Preise hingegen stark drücken. Dart betont: „Die Risiken für höhere Winterpreise sind größer.“ … Bleiben die Störungen bestehen, geht Europa mit zu wenig Diesel und Gas in den Winter – und die Energiepreise könnten erneut stark steigen."
Artikel unter Zuhilfenahme von xAI erstellt und redaktionell überarbeitet.






