Trump und Milei zerlegten die
Agenda des WEF nach Strich und Faden.
"Mittwoch war der Tag der Gegenspieler beim Jahrestreffen des World Economic Forum in Davos.
Donald Trump und der Argentinier Javier Milei zerlegten die Agenda des WEF nach Strich und Faden. Der eine erklärte den Globalismus kurzerhand für politisch gescheitert, der andere führte ein intellektuell-ethisches Skalpell durch den debilen Körper. (...)
-
Brende, Schwab und die rund tausend geladenen Gäste ahnten wohl, was ihnen mit dem Auftritt der beiden drohte. Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Trump, außerhalb seines MAGA-Orbits nicht gerade als ciceronischer Redner kulinarisch anspruchsvoller Redekunst bekannt, erklärte die Agenda des World Economic Forum auf seine ganz eigene Weise für offiziell gescheitert. (...)
-
Er spottete über die Energiepolitik der Europäer, sprach offen über die selbstzerstörerische Migrationspolitik des Kontinents und präsentierte eine ökonomische Bilanz, die selbst abgeklärte Technokraten aufhorchen ließ. 5,4 Prozent Wachstum im Schlussquartal des vergangenen Jahres, die vollständige Deregulierung des Energiesektors und der radikale Rückbau des Staatsapparates um bislang 250.000 Angestellte allein auf föderaler Ebene. (...)
-
Den endgültigen Schachmattzug setzte er mit dem nüchternen Verweis auf die vollständige sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas vom amerikanischen Militärapparat. Wer sich nicht selbst verteidigen kann, so die unausgesprochene Botschaft, sollte vorsichtig sein mit allgemeinen Belehrungen. Grönland lässt grüßen.
-
Das empörte Presseecho, das auf Trumps Rede zwangsläufig folgte, belegt vor allem eines: Er hat ins Schwarze getroffen. Und im Grunde genommen nichts weniger getan, als die Bedingungen der Kapitulation dieses Systems offen zu formulieren. (...)"
Ein Bericht von TICHYS EINBLICK:






